Was habe ich in Indien erlebt?

 

1.) Reisen will gelernt sein … nur die Sehenswürdigkeiten besichtigen reicht hier nicht … in dieses bunte, laute, gelassen chaotische Land muss man eintauchen, doch ich hab den Eingang nicht gefunden. Ob’s nur daran gelegen hat, dass ich so oft die Augen verschließen musste vor den Augen der Bettler und die Ohren vor den „Look Ma’am, look“ der Händler?

2.) Ashram – ich dachte immer ich liebe Yoga und Meditation, doch wenn mein Rücken schmerzt vom vielen Stillsitzen, dann wird die Entspannung zur Pflicht und die Yogastunde zur Qual …. ich habe eine wunderbare Lehrstunde erhalten in Sachen Gleichmut und Gelassenheit … das heißt dann wohl die Pfade des Yoga im wahrsten Sinne der Lehre leben!!!

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Asanas im Sivananda Ashram

 

3.) In Stille mit den Fingern essen – ein Genuss für alle Sinne … gewöhnungsbedürftig, aber als ich die Hemmschwelle überwunden hatte, fand ich es einfach wunderbar.

4.) Ladys, auf zum Friseur nach Indien!! Der Friseur ist hier für jede Art von Körperbehaarung zuständig 🙂 und eine Fußmassage gab es auch noch dazu. Einfach nur großartig!

5.) Unser bayrisches Grüß Gott gibt es auch in Sanskrit und heißt Om Namah Shivaya, singt sich allerdings etwas leichter als Grüß Gott.

6.) Tempelfest ist hier ein Synonym für Volksfest, je lauter und schriller umso besser.

Tempelfest in Kochi
Tempelfest in Kochi

7.) Der indische „Headshake“ – man legt den Kopf leicht schief und dann wackelt man leicht hin und her, ähnlich wie die Wackelfiguren, die es vom Papst oder von Elvis gibt. Die Bedeutung muss individuell interpretiert werden. Ich war immer so fasziniert von der Bewegung, dass ich gar nicht mehr wusste wovon eigentlich die Rede ist.

8.) Mit dem Auto unterwegs sein ist hier wie ins Kino gehen oder einen Tierpark besuchen. Entertainment pur, Adrenalinstöße inklusive!

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unterwegs

 

9.) Kategorie „Mein erstes Mal“: Schwimmen in Krokodilgewässer!!!

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Achtung Krokodile

10.) Mir ist es egal wie der Gott heißt zu dem die Menschen gerade beten, ich kann den Frieden in allen Gotteshäusern spüren.

 

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